Brief einer Schülerin

In kleinen Schritten zum großen Ziel:
Langsam ging es mir echt auf die Nerven. Schon im Halbjahreszeugnis haufenweise 4er und zwei 5er, von denen ich mindestens einen bis zum Schuljahresende auf eine 4 runterbringen mußte! Doch wie soll ich das hinkriegen, wo mir doch meine Französisch-Lehrerin vorkam als ob sie chinesisch im Dialekt sprechen würde und mein Mathe-Lehrer mit hochkomplizierten Formeln nur so um sich warf?
Darüber kann ich heute nur noch lächeln, denn ich habe meinen Notendurchschnitt von 3,8 auf 2,5 verbessert und das von einem Schuljahr auf das andere. Und wie geht sowas? Na, ganz einfach, kann ich heute sagen!
Ich habe zuerst einmal meine Einstellung zur Schule verändert. Das geht natürlich nicht, wenn man sich nur einredet: :“Ich mag die Schule ab heute““ sondern es waren einige Stressablösungen bei Gabriele A. Petrig in Aschaffenburg nötig, um meine Einstellung „Die Schule ist blöd und die Lehrer auch“ zu verändern.
Dann habe ich mir jeden Nachmittag vor den Hausaufgaben meine Hefteinträge vom Vormittag durchgelesen, bis ich alles verstanden hatte. Dann waren die Hausaufgaben meist sehr einfach, so dass ich mit der Zeit gar nicht mehr verstehen konnte, wie man irgendetwas nicht verstehen kann. Hier nochmal herzlichen Dank an meine Mutter, die mich anfangs „sehr gedrängt“ hat, zu Frau Petrig in die Kinesiologische Praxis zu gehen. Durch deren Hilfe gehe ich heute gerne in die Schule und mir macht die Schule sogar Spaß.
Nochmals kurz für „Nachahmer“ zusammengefasst:
Als erstes muss der Schüler selbst die Bereitschaft mitbringen, sich in der Schule verbessern zu wollen. Dann muss er die Einstellung zur Schule ändern. (Ich sehe die Schule heute als eine kostenlose Chance, die mein Leben bereichert und mich auf mein Berufsziel vorbereitet). In die Schule muss ich sowieso, und mit einer positiven Einstellung geht alles viel leichter und schneller und wer will schon freiwillig eine Ehrenrunde drehen? Um dies zu verhindern, kommt man nicht umhin, zu lernen, doch mit Hilfe von Brain-Gym-Übungen, Lerntechniken, wie die „“Mandarinen-Technik““(die verdient wirklich die Note 1a) und Stessablösungen (auf Lehrer, Fächer, die Schule allgemein und manchmal auch auf die eigenen Eltern!) geht alles schon viel einfacher, und den Schüler möchte ich sehen, der sich nicht selbst riesig über Einser und Zweier freut. Außerdem habe ich festgestellt, wenn ich im Unterricht aufpasse und mitarbeite, dass ich auch fast alles verstehe. Wenn nicht, dann frage ich bei den Lehrern nochmals nach.
Ps: Ich kann heute sagen, „die Schule macht mir meistens Spass“. In Bio bin ich sogar Klassenbeste (1,0). Ich tue alles dafür, mein großes Ziel, Tierärztin zu werden, in kleinen Schritten, von Zeugnis zu Zeugnis zu erreichen.

(Name und Anschrift der Klientin sind im Institut Gabriele A. Petrig bekannt)

Eltern-Tipp:
Ermutigen Sie Ihr Kind, wann immer Sie können! Loben sie die Erfolge – auch wenn sie noch so klein sind. Lob ist wie Sonnenschein: Ohne ihn können wir nicht wachsen. Sie können niemals zu viel loben. Begründen Sie aber das Lob, damit es sich nicht wie Schmeichelei anhört.
Wenn Sie Ihr Kind nicht motivieren, wer soll es dann tun?

Ich habe in meinem Konzept: Motivations-Training für Schüler viele gute Übungen (zusätzlich zu den Brain-Gym-Übungen) und Tipps. Wesentlich ist mir aber immer die Haltung, mit dem ich einem Kind gegenübertrete:

Wie ich dir begegnen möchte:

Ich möchte dich lieben,
ohne dich einzuengen,
dich wertschätzen, ohne dich zu bewerten,
dich ernst nehmen, ohne dich auf etwas festzulegen,
zu dir kommen, ohne mich dir aufzudrängen,
dich einladen, ohne Forderungen an dich zu stellen,
dir etwas schenken, ohne Erwartungen daran zu knüpfen,
mich von dir verabschieden, ohne Wesentliches versäumt zu haben,
dir meine Gefühle mitteilen, ohne dich dafür verantwortlich zu machen,
dich informieren, ohne dich zu belehren,
dir helfen, ohne dich zu beleidigen,
mich um dich kümmern, ohne dich verändern zu wollen,
mich an dir freuen – so wie du bist!

(englischer Wanderspruch)

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